Ich sitze hier, die Handflächen sind gut angefeuchtet und fiebere mit der Projektgruppe „Eine Welt“ mit. Alice,  Lucian, Steven und Clemens haben eine umfangreiche und anspruchsvolle Belegarbeit geschrieben zum Thema  „Zwei Welten - Ein Ziel“ Bildung als Grundlage für nachhaltiges Handeln. 

Und in diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, findet die Jurytagung statt, und 14 hochdekorierte  Wissenschaftler hören sich unseren 15 - minütigen Vortrag an und stellen Nachfragen. Mein Leid: Der Betreuer muss leider draußen bleiben. 

Haben wir uns ausreichend vorbereitet, sind wir auf alle etwaigen Nachfragen im Vorfeld eingegangen, haben wir alles getan, um jetzt zu überzeugen?  Aber ich beruhige mich: Es sind über 300 Projekte für den  Bundesumweltwettbewerb eingereicht worden, Schülergruppen aus Forschungszentren präsentieren wahnsinnige  Forschungsansätze, beispielsweise einen Roboter, der mit Laserstrahlen Beikräuter auf Äckern bekämpft, oder wie  Plastik durch Bakterien zersetzt wird und daraus Strom gewonnen werden kann. Unter all diesen wirklich krassen  Forschungen sind wir als eines der 13 Projekte ausgewählt worden. Das beruhigt und entspannt mich. Wir sind bis  hierhergekommen und jetzt werden sie es schaffen…  

Sie sind glücklich und zufrieden mit einem Lächeln im Gesicht aus der Jurytagung herausgekommen. Die Zeit für  den Vortrag konnte eingehalten und die vielen Rückfragen beantwortet werden. Vor einer 14-köpfigen Fachjury zu  sprechen und zu bestehen, das ist eine besondere Erfahrung. 

Die Präsentation unseres Posters steht jetzt noch auf dem Programm und die Beantwortung der vielen  Nachfragen zu unserem Projekt. 

Es heißt jetzt, sich zu gedulden und abzuwarten, wie die Jury urteilt ...  

R.S.                                                                 19.06.2026