UnZensiert: Welche Fächer unterrichten Sie an unserer Schule?

Frau Keye: Ich unterrichte Wirtschaft und Sport. 

UnZensiert: Wollten Sie schon immer Lehrerin werden? Hatten Sie in Ihrer Kindheit einen Wunschberuf?

Frau Keye: Nein. Ich wollte eigentlich Ärztin werden, aber mein Abiturschnitt hat nicht gereicht.

UnZensiert: Was gefällt Ihnen am meisten am Beruf des Lehrers?

Frau Keye: Die Schüler – und ihnen dabei zuzuschauen, wie sie größer werden, wachsen und mit dem Gelernten etwas unternehmen und erreichen.

UnZensiert: Gibt es einen Menschen, der besonderen Einfluss auf Ihre Karriere als Lehrer hatte?

Frau Keye: Mein Vater war auch Lehrer, dadurch bin ich mit diesem Beruf groß geworden und wurde davon geprägt.

UnZensiert: Was fanden Sie in Ihrer Schul- bzw. Studienzeit am besten?

Frau Keye: In der Schule mochte ich besonders die Freistunden, und im Studium gefiel mir, dass ich freier war und mir den Tag selbst gestalten konnte.

UnZensiert:  Haben Sie noch andere Lieblingsfächer aus Ihrer Schulzeit, die Sie nicht unterrichten?

Frau Keye: Ja, Geografie und Kunst.

UnZensiert: In welchem Fach waren Sie in Ihrer Schulzeit am schlechtesten und warum?

Frau Keye: In Englisch, weil ich die Grammatik einfach nicht verstanden habe. 

UnZensiert: Haben Sie in Ihrer Schulzeit auch mal gespickt?

Frau Keye: Ja, definitiv öfter mal.

UnZensiert: Wenn Sie die Chance dazu hätten, ein eigenes Schulfach einzuführen, welches wäre es?

Frau Keye: Ein Fach, in dem es um Gerechtigkeit in verschiedenen Bereichen, zum Beispiel zwischen den Geschlechtern, geht, in dem Frauen mehr in den Vordergrund rücken und man sich stärker für die Umwelt einsetzt.

UnZensiert: Was möchten Sie den Schülern dieser Schule mit auf den Weg geben?

Frau Keye: Das Leben beginnt außerhalb der Komfortzone. Man muss über seinen eigenen Schatten springen, und in einer Sackgasse kann man wenden.


Von Heli Seeger und Finja Böhlecke